Ökologisches Bauen mit HeldHaus.

Bauen mit Holz hat eine lange Tradition und prägt den Charakter eines Hauses. Schon während ihres Wachstums fungieren die Bäume des Waldes als Sauerstofflieferant. Als nachwachsender Rohstoff schont Holz die Ressourcen und ist der zukunftssichere Baustoff für uns alle.

Unsere  „Schwarzwald Thermo-Wand-Plus“ ist mit Ihrem ökologischen und ökonomischen Aufbau eine echte Innovation und macht ein HeldHaus so einzigartig. Die Luftfeuchtigkeit wird durch die atmungsaktive Oberfläche selbständig reguliert und sorgt somit für ein angenehmes Raumklima mit charmantem Wohlfühlambiente und warmer Atmosphäre - und das Tag für Tag. 

Sie ist spanplattenfrei, hat eine ökologisch wertvolle, atmungsaktive Holzfaserdämmung, die neben einem angenehmen Raumklima auch optimale Wärme- und Schallisolierung bietet.

Beste Handwerkstradition aus dem Schwarzwald, Verwendung hochwertiger Materialien kombiniert mit modernsten Fertigungstechniken garantieren Häuser der Spitzenklasse - und das bei ausgezeichnetem Preis-Leistungs-Verhältnis.

 

Angenehmes und gesundes Wohnklima.

Die folgenden Merkmale tragen ganz wesentlich zu einem angenehmen Wohlfühlklima in Ihrem HeldHaus bei:

  • hoher winterlicher Wärmeschutz
  • bester sommerlicher Hitzeschutz
  • hervorragende Schalldämmung
  • diffusionsoffene Bauweise d.h ohne PE-Folie an den Außenwänden und Dachgebälk
  • konsequent ökologische, innovative & gesunde Bauweise
  • feuchtigkeitsregulierend
Sommerlicher Hitzeschutz
Phasenverschiebung bei einer Holzfaserdämmung mit 180 mm

Piktogramm HitzeschutzDer ideale Dämmstoff muss zum einen gegen Kälte im Winter und zum anderen gegen Hitze im Sommer schützen. Holzfaserdämmung erfüllen beide Anforderungen im höchsten Maße.

Um Wohnräume besonders unter dem Dach, im Sommer vor Überhitzung zu schützen, muss der eingesetzte Dämmstoff durch seine Wärmespeicherfähigkeit den Wärmefluss von außen bis ins Rauminnere so stark wie möglich dämpfen und zeitlich erheblich verzögern. Holz, mit einer spezifischen Wärmespeicherkapazität von 2100J/kgK, ist unter den Baumaterialien der Werkstoff, der die höchste Wärmespeicherfähigkeit besitzt. Deshalb bietet Dämmung aus Holzfaser im Vergleich zu konventionellen Dämmstoffen einen erheblich besseren Hitzeschutz im Sommer.

Die Wärmespeicherfähigkeit sorgt dafür, dass die entstehende Wärmeenergie von der Holzfaserdämmung aufgenommen, lange gespeichert (Phasenverschiebung) und nur in geringen Mengen an den Innenraum weitergeleitet wird (Amplitudendämpfung). Da in der nächtlichen Abkühlphase die gespeicherte Wärmeenergie wieder an die Außenumgebung abgegeben wird, fällt die Temperaturschwankung im Innenbereich sehr gering aus.

Beispiel

Bei einer Holzfaserdämmung mit 180 mm beläuft sich die Phasenverschiebung (zeitliche Verzögerung) auf 10,0 Stunden. Bei einer Temperaturschwankung der Außenluft von 21°C, wie im Diagramm abgebildet, beträgt die der Innenluft 3°C (Amplitudendämpfung = 7).

Winterlicher Kälteschutz

Piktogramm KälteschutzDämmplatten aus Holz eignen sich durch ihre niedrige Wärmeleitfähigkeit hervorragend für den winterlichen Kälte- bzw. Wärmeschutz. So wird einem Wärmeverlust entgegengewirkt und ein schnelles Auskühlen der Wohnräume verhindert.

Die Vorteile einer Wärmedämmung?

  • Steigerung den Wohnkomforts u. A. durch höhere Wandoberflächen Temperaturen
  • Verbesserung des Raumklimas 
  • Energieeinsparung und damit Heizkostenreduzierung 
  • Schutz unserer Umwelt, da der CO2-Ausstoß beträchtlich reduziert wird 
  • Wertsteigerung des Gebäudes (Energiepass)
Angenehmes Wohnklima
Angenehmes Wohnklima

Piktrogramm KlimaDämmplatten aus Holz sind diffusionsoffen (μ-Wert=3) und regulieren die Luftfeuchtigkeit indem sie je nach Raumklima bis zu 15 % des Plattengewichtes an Feuchtigkeit aufnehmen und auch wieder abgeben, ohne an Dämmwirkung zu verlieren. Durch die Kombination dieser beiden Eigenschaften wird das Raumklima entscheidend positiv beeinflusst.

Dampfdiffusion:

Diffusion ist das Wandern einzelner, kleiner Teilchen (Wassermoleküle), verursacht durch die thermische Eigenbeweglichkeit (Brown‘sche Molekularbewegung). Seit der Erfindung der GORE-TEX® Jacken ist sie aus der Sportbekleidungsindustrie nicht mehr wegzudenken: die „Atmungsaktivität“ von Bekleidungsstoffen. Warum? Ein atmungsaktiver Stoff lässt einen Feuchtetransport beim Schwitzen von der Haut- zur Stoffoberfläche zu, d. h. der Mensch fühlt sich wohl, weil er trocken bleibt. Diesen „Wohlfühleffekt“ möchte man natürlich auch im eigenen Heim genießen. Auch hier gilt es, Feuchteniederschlag (z. B. auf Fenstern und Innenwänden) zu vermeiden. Deshalb sind diffusionsoffene und feuchtetransportierende Materialien von Vorteil. Holzweichfaserplatten besitzen eine sehr gute Wasserdampfdurchlässigkeit, da ihr Wasserdampfdiffusionswiderstand μ mit 3 sehr niedrig ausfällt.

Feuchtigkeitsregulierung:

Holz als natürlicher und nachwachsender Rohstoff hat viele positive bauphysikalische Eigenschaften. Eine ist die Fähigkeit, Feuchtigkeit aufzunehmen und wieder abzugeben. In unbehandeltem Holz stellt sich automatisch, je nach Klimabedingung, eine Ausgleichsfeuchte ein, z. B. beträgt diese bei einer Temperatur von 23°C und 50 % rel. Luftfeuchtigkeit etwa 8 - 10 %. Holzfaserplatten besitzen die Eigenschaft, bis zu 15 % ihres Eigengewichtes an Feuchtigkeit aufzunehmen und auch wieder abzugeben, ohne nennenswert an Dämmwirkung zu verlieren. Somit kann bei sehr hoher Luftfeuchtigkeit überschüssige Feuchtigkeit aufgenommen und gespeichert werden. Bei sehr trockener Luft wird die gepufferte Feuchtigkeit dem Raum wieder zugeführt. Ein angenehmes, gleichmäßiges Wohnklima wird dadurch unterstützt.

Schallschutz
Schallschutz

Piktrogramm SchallschutzAnforderungen und Empfehlungen sind in der DIN 4109 definiert. Bauteile sollten den Lärm von außen und innerhalb des Gebäudes dämpfen bzw. minimieren. Man unterscheidet beim Schallschutz zwischen Luftschall- und Trittschallschutz. Luftschallschutz ist für Wand und Dachbauteile maßgebend, Trittschallschutz für Boden und Deckenkonstruktionen.

Luftschallschutz:

Kennzeichnende Größe ist das Luftschalldämm-Maß R in dB. Je größer der Einzahlwert, desto besser die Luftschalldämmung. Die positiven Materialeigenschaften hohe Rohdichte, geringe Biegefestigkeit, sowie offenporige Faserstruktur sorgen bei GUTEX Holzfaserdämmplatten für einen hohen Schallabsorptionsgrad und damit für optimalen Schallschutz!

Trittschallschutz:

Kennzeichnende Größe ist das Trittschalldämm-Maß L in dB. Je kleiner der Einzahlwert, desto besser die Trittschalldämmung. Wichtige positive Materialeigenschaften um Trittschallschutz zu gewährleisten sind Masse, Biegesteifigkeit, dynamische Steifigkeit und Entkoppelung. Man unterscheidet bei Schalldämmung die Schallübertragung durch das Bauteil mit und ohne Baunebenwege.

HeldHaus Wandaufbau "Schwarzwald Thermo-Wand-Plus"

Wandaufbau "Schwarzwald Thermo-Wand-Plus"

Bei der Außenwand eines Hauses spricht man häufig von der dritten menschlichen Haut. Aus diesem Grunde achtet HeldHaus darauf, dass in den Außenwänden keine künstlichen Dämmstoffe und Abdichtungsfolien sondern nur ökologisch einwandfreie Dämmstoffe verwendet werden (dasselbe gilt übrigens auch für unseren Dachaufbau). Dieser Wandaufbau garantiert den Abtransport von überschüssiger Luftfeuchtigkeit von Innen nach Außen und bietet Ihnen ein hervorragendes Wohnraumklima. Diese massive Bauweise erfüllt alle Anforderungen, die an ein qualitativ hochwertiges Wohnhaus gestellt werden.

Die ca. 30 cm starke, wertbeständige massive HeldHaus- Außenwand erreicht einen Wärme-durchgangskoeffizienten von 0,168 W/ m²K (U- Wert).

  1. Edelputz – ca. 3 mm stark, hoch witterungsbeständig, winddicht und am gesamten Haus fugenfrei angebracht. Die Farbgestaltung erfolgt nach Mustervorlage von HeldHaus. Sonderfarben, zweifarbige Putze oder Mischfassaden (Holz/ Putz Kombination) sind gegen Preisregulierung jederzeit möglich.
  2. Armierungsspachtel mit Gewebe - erfüllt hohe Anforderungen an Stoßfestigkeit und Dauerhaftigkeit inkl. vollflächiger Grundierungsanstrich als sicherer Träger für den Edelputz
  3. Holzfaserdämmplatte - ein Produkt aus dem Schwarzwald. 60 mm stark mit exzellenten Dämm- und Schallschutzeigenschaften und sehr hoher Formbeständigkeit. Ökologisch besonders wertvoll, da auf Rohstoffen heimischer und nachhaltiger Forstwirtschaft basierend.
  4. Holzständer - im Maß 200 mm – ist die stabile und beständige Basis des HeldHauses.
  5. Holzfaserdämmung - der Garant für ein gesundes Raumklima, da Feuchtigkeitsregulierend. 200 mm (WLG 040) stark, hält im Winter die Wärme im Raum und im Sommer die Hitze draußen.
  6. OSB Holzwerkstoffplatte - mit 15 mm Stärke verleiht sie der Wand zusätzliche Stabilität. Die Stöße werden winddicht verklebt. Sie übernimmt die Funktion der Dampfbremse. Ganz wichtig, es wird keine PE-Folie eingebaut!
  7. Gipswerkstoffplatte mit 12,5 mm. Diese zeichnen sich durch sehr günstige Eigenschaften für ein angenehmes Raumklima aus.

Die HeldHaus Dachkonstruktion.

HeldHaus Dachkonstruktion

Einen besonderen Stellenwert in Ihrem HeldHaus nimmt die völlig ökologische, von innen nach außen diffusionsoffene Dachkonstruktion ein. Der Dachstuhl wird als massive zimmermannsmäßige Pfettendach-Konstruktion ausgeführt. Die erforderliche Schneelast liegt bei 2,5 kN/m², sollte in Ihrem Bauort eine höhere Dachlast erforderlich sein, ist diese ohne Aufpreis im Leistungsumfang enthalten.

Wärmedurchgangskoeffizient 0,178 W/ m²K (U- Wert), Brandschutz F30-B von Innen

  1. Betondachstein, Farbauswahl gemäß Mustervorlage HeldHaus. 30 Jahre Herstellergarantie auf Dichtheit.
  2. 30/50 mm starke Dachlatten als Traglatte
  3. 35/60 mm starke Konterlattung. Diese Hinterlüftungsebene wird mit einem stabilen Lochblechwinkel abgedeckt (Insektenschutz, etc.)
  4. Diffusionsoffene Holzfaser-Unterdeckdämmplatte in 35 mm Stärke. Diese Unterdeckdämmplatte dient zudem als Unterdach sowie der Winddichtigkeit und dem sommerlicher Hitzeschutz.
  5. Die First-, Mittel- und Fußpfetten werden nach errechneter Statik ausgeführt. Die Vollholzdachsparren (KVH- S 10) werden mit einer Stärke von 220 mm ausgeführt.
  6. Die Dämmung zwischen den Sparren vom Kniestock bis zur Kehlbalkendecke besteht aus einer 220 mm starken Holzfaserdämmung WLG 039. Der Dachstuhl zwischen Kehlbalkendecke und Firstbalken wird als Kaltbereich ausgeführt. Keine Beplankung und keine Dämmung in diesem Bereich.
  7. Die Dachsparren im Wohnbereich werden mit einer Holzwerkstoffplatte mit 15 mm Stärke verkleidet, diese Ebene dient als Dampfbremse, die Plattenstöße werden verklebt.
  8. Abschließend erfolgt die Montage einer 12,5 mm starken Gipswerkstoffplatte- die Basis für die weitere Gestaltung der Innenräume mit entsprechenden Wandbelägen.

HeldHaus Geschossdecken im Aufbau.

HeldHaus Geschossdecke

Decke über dem Erdgeschoss

Geschlossene Holzbalkendecke: Den tragenden Kern der HeldHaus Deckenkonstruktion bilden getrocknete Massivholz-Fichtenbalken aus Konstruktionsvollholz die nach den statischen Erfordernissen bemessen werden (mindestens jedoch 220 mm stark).

  1. Bodenbelag
  2. Anhydrit-Estrich
  3. PE-Folie
  4. Trittschalldämmung
  5. Wärmedämmung
  6. 22 mm Holzwerkstoffplatte (darauf erfolgt dann der Aufbau mit Trittschall- und Wärmedämmung, Estrich, etc.)
  7. Deckenbalken gemäß statischen Berechnungen (ca. 220 mm stark)
  8. Die Dämmung zwischen den Deckenbalken besteht aus einer 80 mm starken Holzflex Dämmung. Die Dämmeinlage erhöht den Schallschutz zwischen den Geschossen.
  9. Eine 30/50 mm starke Traglatte dient als Unterkonstruktion für die Gipswerkstoffplatte.
  10. Abschließend erfolgt die Montage einer 12,5 mm starken Gipswerkstoffplatte diese ist die Basis für die weitere Gestaltung der Innenräume mit entsprechenden Belägen.

Aktuelles

BauVlog - Videotagebuch

08.03.2017 15:12